Essensplanung – Wie du am meisten Zeit sparst

Essensplanung

Wie sparst du im Alltag am meisten Zeit mit Essensplanung? Mit diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du deinen Esstisch rockst.

Freu dich drauf

Du hast ein Ziel, dass du erreichen möchtest. Eine durchdachte Essensplanung hilft dir dabei. Also freu dich drauf 🙂

Ich kann dir garantieren, dass es nicht immer leicht werden wird sich aufzuraffen etwas zu kochen. Das ist OK. Niemand kann immer diszipliniert sein. Darum geht es auch gar nicht.

Wenn du etwas bestellen willst, tu das. Ich selbst mache das auch gelegentlich. Allerdings merke ich dann schnell, dass ich für den nächsten Tag nicht vorbereitet bin. Ich koche abends immer direkt die doppelte Menge, um am nächsten Tag etwas mitnehmen zu können.

In diesem Post zeige ich dir, wie du dich am besten auf die Essensplanung vorbereiten und deine Alltagsplanung meistern kannst.

Erstelle dir ein Budget

Der erste Schritt sollte immer sein, herauszufinden, welche Mittel einem überhaupt zur Verfügung stehen.

Mach dir klar, wie viel Geld du für Essen ausgeben kannst und möchtest. Das entscheidet darüber, wo du einkaufen gehst. Zum Beispiel im Bio-Markt, Supermarkt oder Discounter.

Es ist wichtig zu wissen, wie viel Geld als Single, Paar oder Familie zur Verfügung steht. Nichts ist schlimmer, als sich viel Mühe mit der Planung zu geben, nur um festzustellen, dass am Ende des Monats nicht genug übrig ist.

Keine Sorge: Falls dein Budget nicht das üppigste sein sollte, musst du nicht zwingend auf gute Waren verzichten.

Wem der Bio-Markt zu teuer ist und nicht im Discounter einkaufen möchte, dem empfehle ich den Wochenmarkt in der Nähe. Mit ein wenig Recherche lässt sich schnell herausfinden, wo die Sachen herkommen und so die Qualität der Waren einschätzen. Es ist also ein guter Mittelweg zwischen guter Ware und erschwinglichem Preis.

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Bring deine Küche auf Vordermann: Was wird gebraucht, was nicht?

Bevor es losgeht, geh in deine Kühe und befreie dich von allem, was nicht zu deiner Ernährung und Planung passt.

Lebensmittel loswerden, die dich in Versuchung bringen
Werde alles los, dass dich bei der konsequenten Umsetzung deiner Planung behindern könnte. Das ist besonders wichtig, wenn du neben der Kochplanung auch mit einer neuen Ernährung beginnen möchtest.

Auch wenn du deine Ernährung nicht umstellst, macht es Sinn aufzuräumen:

Mit Hilfe von Planung kaufst du nur Sachen ein, die du wirklich benötigst. Alles andere, was sich in deiner Küche befindet, wirst du bei einer ordentlichen Planung nicht mehr brauchen.

Bitte schmeiße nichts weg!

Es gibt genug Freunde oder Verwandte, die sich über die Sachen freuen, die du nicht mehr brauchst. Du kannst sie auch an soziale Einrichtungen spenden.

Wenn du für manches niemanden finden solltest, verbrauche sie zuerst und starte dann mit der Essensplanung. So wirst du nicht von vermeintlich leckeren Sachen abgelenkt, die nicht zu deiner Ernährung oder deinem Plan passen.

Brauchst du wirklich alle Utensilien?

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Neben den Zutaten lohnt es sich deine Utensilien zu durchforsten. Je aufgeräumter deine Küche ist, desto mehr Spaß wird dir das Kochen machen.

Das liegt daran, dass du weißt, was wo ist. Wer sucht nicht regelmäßig nach einem Sparschäler oder ähnlichem oder kann sich nicht auf Anhieb entscheiden, welches Messer am besten ist? Das kostet Zeit und auch irgendwann Nerven.

Wir empfehlen daher wenige, aber dafür hochwertige Utensilien zu besitzen.

Geh durch deine Schubladen und verschenke oder verkaufe alles, was du nicht brauchst. Du wirst überrascht sein, wie viele Dinge sich in deiner Küche finden auf die du verzichten kannst.

Mach dir einen Plan

Jetzt, wo deine Küche auf Vordermann gebracht ist, kannst du zum nächsten Schritt gehen. Mache dir klar, wann du innerhalb der Woche Kochen kannst.

Das ist wichtig.

Wenn du nicht weißt, wann du Kochen kannst bzw. möchtest, wirst du immer wieder in alte Muster zurückfallen.

An welchen Tagen bist du zu Hause und hast Zeit zu kochen?

Die Beantwortung dieser Frage ist die Grundlage für alle weiteren Planungen.

Sobald klar ist, wann du zu Hause bist, überlege, wie viele selbst gekochte Gerichte du pro Woche essen möchtest.

Gehe alle Mahlzeiten durch:

  • Frühstück
  • Mittagessen
  • Abendessen
  • Snacks
  • Sonstiges

Das könnte beispielsweise so aussehen:

  • Morgens soll es schnell gehen und trotzdem möglichst abwechslungsreich sein.
  • Du möchtest an jedem Abend der Woche selbst gekochtes Essen.
  • Allerdings hast du abends nur an drei Tagen Zeit zu Kochen.

In diesem Fall, macht es Sinn ein paar Gerichte auf Vorrat zu kochen. Das spart dir innerhalb der Woche eine Menge Zeit.

Weiter unten gehe ich genauer auf diesen Punkt ein.

Wie viel Zeit hast du für die jeweilige Zubereitung zur Verfügung?

Es bringt dir wenig, wenn du dich hoch motiviert an Rezepte wagst, die nicht in deinem Zeitrahmen liegen. Je nachdem, wie erfahren du mit dem Kochen bist, wirst du anfangs mehr Zeit für die Gerichte brauchen als auf dem Rezept angegeben.

Plane anfangs großzügiger. Mit der Übung wird das besser und macht immer mehr Spaß.

Erstelle dir eine Einkaufsliste und benutze sie

Diejenigen, die bereits eine Einkaufsliste benutzen, wissen wie groß der Effekt ist. Eine Einkaufsliste spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Zeit
Mit einer Einkaufsliste weißt du genau, welche Zutaten du einkaufen wirst und hältst dich nicht lange in den Gängen auf. Bestenfalls ist die Liste bereits so sortiert, dass du einfach vom Eingang bis zu Kasse durchlaufen kannst und auf deinem Weg alles einsammelst. Das spart dir wiederholtes Hin- und Herlaufen. Die meisten Einkaufslisten Apps heutzutage sortieren sich entsprechend von alleine.

Mach dir klar an, welchen Tagen du einkaufen gehen möchtest. Bestenfalls gehst du nicht mehr so oft pro Woche. Ein Plan gibt dir die Möglichkeit dazu. Alleine, dass du weniger pro Woche einkaufen gehst, sparst du eine Menge Zeit. Denke an die Zeit, die für Fahrtwege, das Geschleppe und das Verstauen in der Küche jedes Mal draufgeht. Wenn du zum Beispiel nur einmal weniger gehst, spart dir das sicher 1–2 Stunden pro Woche ein, die du mit schönen Dingen verbringen kannst.

Geld
Kaufe nur was auf der Liste steht! Deine Einkaufsliste hilft dir dabei, dich nicht ablenken zu lassen. Gehe niemals einkaufen, wenn du hungrig bist! Ich garantiere dir, dass dein Einkaufskorb dann voller Dinge ist, die du nicht brauchst und die unnötig Geld kosten.

Wiederhole leckere Rezepte - das hilft dir Zeit zu sparen

Gehörst du zu den Menschen, die gerne neue Dinge ausprobieren? Ich auch. Es kann jedoch von Vorteil sein, wenn man es mit dem ausprobieren nicht übertreibt - besonders am Anfang. Viele unserer Kunden bestätigen, dass sie Zeit beim Kochen sparen, wenn sie nur ein bis zwei neue Rezepte pro Woche ausprobieren und trotzdem immer wieder neues entdecken.

Wenn man sich auf Gerichte verlässt, die man bereits gekocht hat, ist man mit diesen routinierter. Man muss nicht mehr so oft auf die Rezept-Anleitung gucken und macht vieles von alleine. Das spart Zeit.

Ein bis zwei neue Gerichte pro Woche lassen sich gut in die eigene Zeitplanung einbinden. So kann man beispielsweise eines am Wochenende und das andere an einem Wochentag zubereiten, an dem man viel Zeit zum Kochen hat.

So wächst der Pool an Rezepten, die man mag und schon mal gekocht hat langsam aber stetig an. Mit der Zeit werden deine Pläne so immer abwechslungsreicher und gleichzeitig unaufwändiger.

Meal Prep: Koche auf Vorrat und spare noch mehr Zeit

Gehörst du zu den Menschen, die gerne Kochen, aber so gut wie keine Zeit haben? Dann ist Meal Prep wahrscheinlich etwas für dich. Die Idee dahinter ist, Zutaten und in größerer Menge so vorzubereiten, dass sie später verschieden kombiniert werden können.

Alternativ kann man von Gerichten die doppelte oder dreifache Menge kochen. Der Überschuss steht im Kühlschrank und wird über die kommenden Tage verbraucht.

Wir lieben Meal Prep!

Lass auch mal Fünfe gerade sein

Wie anfangs kurz angedeutet: Es ist sehr wahrscheinlich, dass du die wenigsten Wochen wirklich nach Plan gehen wirst. Manchmal kommt etwas dazwischen, du hast Lust etwas zu bestellen, oder möchtest an dem Tag einfach nicht Kochen.

Das ist völlig OK. Wir empfehlen sogar es regelmäßig zu tun und auch mal aus den Mustern auszubrechen.

Siehe es als eine Art Ausnahme oder Belohnung für deine Disziplin - dann macht das Planen und Kochen gleich viel mehr Spaß.

So behältst du deine Disziplin

Was tun, wenn du aus dem Trott kommst? Wie bleibst du diszipliniert?

Dieses Problem kennt jeder von uns.

Eine Methode, die mir dabei sehr helfen kann ist, sich am Vortag anzugucken, was am nächsten Tag gekocht wird. So stellt man sich mental darauf ein. Es ist dann wie jeder andere Termin am Tag auch und wird ernst genommen.

Und sollte der innere Schweinehund doch Gefahr laufen die Oberhand zu gewinnen, habe ich einen Tipp für dich:

Nutze die 5-Sekunden-Regel von Mel Robbins.

Es ist eine simple Regel, die sich schnell umsetzen lässt. Im Grunde brauchst du nichts weiter zu tun, als von 5 bis 1 herunter zu zählen. Und zwar immer dann, wenn du wieder mal etwas anderes machst, obwohl du eigentlich kochen wolltest.

Zähle also runter und wenn du bei eins angekommen bist, leg los.

Nicht hoch zählen. Dann könntest du einfach weiter zählen. Aber noch der Eins kommt nur noch die Null. Das hilft deinem Gehirn sich entsprechend zu konditionieren.

Wenn dich die Sache genauer interessiert und Englisch kein Problem für dich ist, empfehle ich dir Mel Robbins' Video anzugucken. Das Video wurde bereits über 12 Millionen mal angeklickt.

Wem das Video zu lang ist, rate ich bei Minute 18:57 zu starten. Da fängt der spannende Teil zur 5-Sekunden-Regel an. Wer 22 Minuten Zeit hat, sollte sich das ganze Video anschauen.

Lass uns das alles für dich erledigen

Ich kann diesen Post unmöglich abschließen, ohne Werbung in eigener Sache zu machen 🙂

Falls du unseren Service noch nicht nutzt:

Temgy nimmt dir all das ab. Es ist ganz einfach: Melde dich an und sag uns wie du dich ernähren und wann du wie viel Kochen möchtest. Schon geht’s los!

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Temgy existiert, weil wir alle Vorteile einer tollen Planung selbst erfahren haben. Wir möchten dir helfen die gleichen Erfahrungen zu machen. Egal, ob du deine Ernährung selbst ausgesucht hast, oder dich wegen einer Krankheit daran halten musst:

Wir helfen dir Zeit und Nerven zu sparen!

Übrigens: Einen Teil aller unserer Einnahmen spenden wir an hungernde Kinder dieser Welt.

Denn eines sollten wir uns immer wieder klar machen: Wir können uns nur deswegen aussuchen, was wir essen wollen, weil es uns gut geht. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt anderen mit unserer Spende zu helfen.

Lass uns dir mit der Planung helfen und hilf uns anderen zu helfen.

Guten Appetit

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